Angstbehandlung

Liebe Eltern,

machen Sie sich keine Sorgen. Ich bin selbst Vater von zwei kleinen Kindern, und weiß, wie Kinder ticken. Mit Druck geht gar nichts voran, Kinder müssen wollen, man muss ihre Neugierde wecken. Dazu brauchen die kleinen Patienten ruhige und geduldige Erwachsene – und das sowohl auf Seiten der Zahnärzte als auch auf Seiten der Eltern.

 

Der beste Zahnarzt für Ihre Kinder ist der, dem Ihre Kinder vertrauen.

 

Kinder haben von Natur aus erst einmal keine Angst vor dem Zahnarzt. Die Angst der Eltern vor zahnmedizinischen Behandlungen oder schlechte Erfahrungen aus vorangegangenen Zahnarztbesuchen können jedoch angsteinflößend wirken. Kinder haben ein Gespür für unangenehme Situationen.

 

Wir geben Ihnen hier daher einige Tipps für einen entspannten Zahnarztbesuch und eine Perspektive, falls Ihr Kind bereits ängstlich, im Extremfall sogar panisch ist.

 

Axel Lorke – Zahnarzt für Angstpatienten in Würzburg

 

Mit der Angstbehandlung frühzeitig beginnen

 

Kinder haben zwar grundsätzlich erst einmal keine Angst vor dem Mann oder der Frau in Weiß. Doch durch unangenehme Erfahrungen – sei es durch Schmerzen bei der Behandlung, aufgrund fehlender Einfühlsamkeit seitens des Behandelnden oder durch ein anderes negatives Erlebnis – können einfache Angstzustände bis hin zur Phobie vor dem Zahnarztbesuch entstehen. Diese bleiben dann oft ohne eine geeignete Angstbehandlung bis ins Erwachsenenalter bestehen.

 

Wer nicht zum Zahnarzt geht, hat aber in der Regel irgendwann mit schlechten Zähnen zu kämpfen. Je älter man wird, desto schlechter wird dann nicht nur der Zustand der Zähne, sondern auch die Angst vor den zahnmedizinischen Behandlungen. Deshalb sollte man bereits bei Kindern eine Angstbehandlung vornehmen oder idealerweise der Zahnarztangst beim ersten Besuch in der Praxis vorbeugen.

 

Zahnarztangst ist heilbar

 

Zahnarztangst ist keine Schande, sondern etwas, mit dem etwa 20 Prozent der Deutschen zu kämpfen hat. Unser gesamtes Team hat sehr viel Verständnis und Einfühlungsvermögen für die Situation von Angstpatienten. Wir nehmen uns Zeit und haben verschiedene Behandlungskonzepte, um Kindern und Erwachsenen die Angst Schritt für Schritt zu nehmen. Der Anfangspunkt der Angstbehandlung beim Zahnarzt besteht stets darin, dass sich der Patient damit auseinandersetzt, woher die Angst kommt.

Wenn Kinder Angst vor dem Zahnarzt haben, hat das in der Regel einen konkreten Grund, sie können diesen nur nicht immer klar kommunizieren. Ist der Grund bekannt, kann man direkt mit der Angstbehandlung ansetzen und gegensteuern. Ist der Grund nicht bekannt, dann gilt es besonders einfühlsam mit den kleinen Patienten umzugehen und langsam herauszufinden, was der Angstauslöser ist.

 

Wie läuft die Angstbehandlung bei Zahnarzt Axel Lorke ab?

 

Wir schaffen in unserer Praxis eine Atmosphäre, in der sich auch Angstpatienten wohlfühlen können. Geben Sie am besten gleich bei der Terminabsprache an, dass bei Ihnen selbst oder Ihrem Kind Zahnarztangst besteht. Das erste Gespräch findet bei uns nicht auf dem Behandlungsstuhl statt, sondern in entspannter Atmosphäre. Wir besprechen die Gründe Ihrer Angst und zeigen Ihnen dafür Lösungsmöglichkeiten auf. Sollten Sie oder Ihr Kind sich für eine Untersuchung entscheiden, erklären wir stets alle Behandlungsschritte auf einfache und verständliche Weise. Teil des Gesprächs sind auch immer die Möglichkeiten für eine völlig schmerzfreie Behandlung beispielsweise unter Vollnarkose oder durch Einsatz von Lachgas. Oft hilft bereits eine erste positive und schmerzfreie Behandlung, die Angst vorm Zahnarztbesuch zu nehmen.

 

Angst frühzeitig vorbeugen: Allgemeine Tipps zum Zahnarztbesuch mit Kindern

 

  • Kommen Sie am Vormittag

Kinder werden im Verlauf des Tages früher müde und sind dann auch reizbarer als Erwachsene. Am Spätnachmittag oder am Abend sind Kinder oft schon nicht mehr belastbar und viel sensibler.

  • Nehmen Sie Kinder immer mit zu Ihren eigenen Vorsorgeterminen

Am besten kommen Sie sogar als ganze Familie (Mama, Papa, Geschwister). Irgendwann will Ihr Kind von ganz alleine auch mal dran sein, will auch mal auf den Stuhl, der rauf und runter fährt.

  • Sprechen Sie immer gut vom Zahnarzt

„Das ist ganz toll da“, „Der ist ganz nett“, „Der macht, dass deine Zähne gesund sind“

  • Vermeiden Sie bestimmte Sätze

„Das tut gar nicht weh“ oder „Das ist gar nicht schlimm“ – Ihr Kind ist gar nicht auf die Idee gekommen, dass da etwas weh tut oder ganz schlimm ist; aber jetzt wird es misstrauisch.

  • Machen Sie kein Geheimnis aus dem Besuch, sonst fühlt sich ihr Kind hintergangen.

Sagen Sie lieber: „Wir gehen heute zum Zahnarzt und das wird richtig cool da!“

  • Machen Sie keine unverhältnismäßigen Versprechungen

Ich hatte schon: „Wenn du dir den Zahn ziehen lässt, kauft dir der Opa ein Fahrrad.“ Es ist fast nicht mehr möglich, ein Kind danach noch zu behandeln.

  • Wenn Sie selbst Angst haben, sollte das Kind vielleicht besser mit dem Papa, der Oma, dem Opa oder der Tante kommen.
  • Keine Gewalt und keine Androhung von Strafen durch Eltern oder Familie

 

 

Was wir als Zahnarzt für Angstpatienten leisten

 

 

  • Den Zahnarztbesuch zum positiven Erlebnis, zum Event werden lassen.
  • Dem Kind ein Angebot machen: „Willst Du heute auch mal Deine Zähne zählen lassen?“
  • Den Willen des Kindes respektieren. Wenn es einmal „Nein“ gesagt hat, dann macht es fast keinen Sinn mehr noch zehnmal nachzufragen. Besser wir machen einen neuen Termin aus.
  • Geduld – irgendwann kommt der Moment, wo das Kind den ersten Schritt zulässt. Wenn dieser gelingt, ist es viel einfacher den zweiten und dritten Schritt zu gehen.
  • Kein Druck, keine Bestechungen, keine Gewalt durch Zahnarzt und Team

 

Alternativen

 

In ganz seltenen Fällen (ca. 2 Prozent) ist eine Behandlung bei Kindern auch nach mehrmaligen Versuchen nicht möglich. In diesen Fällen muss man einen alternativen Weg beschreiten. Das kann sein:

 

  • Einen anderen Zahnarzt ausprobieren: Vielleicht mag Ihr Kind genau diesen einen Zahnarzt nicht, dann hat es irgendwann keinen Sinn, wenn dieser sich weiter bemüht. Manchmal hilft es schon, wenn ein anderer Behandler sein Glück versucht. Manche Kinder gehen lieber zu Frauen, manche zu Männern, manche mögen ältere Behandler, andere wollen zu jungen Ärztinnen und Ärzten. Genau wie wir Erwachsene das tun, sollten sich Kinder doch den Arzt ihres Vertrauens selbst aussuchen dürfen.
  • Eine andere Praxis ausprobieren: Es gibt Zahnärzte, die ausschließlich Kinderbehandlungen durchführen. Eine Überweisung in eine solche Fachpraxis kann eine Lösung sein.

In Ausnahmefällen: Falls ein Kind nicht behandlungswillig ist, aber eine Behandlung medizinisch sehr wichtig ist, muss eine Behandlung in Vollnarkose erwogen werden. Die Überweisung dazu muss von uns schriftlich erfolgen: Der Auftrag an den Kollegen wird klar definiert, Röntgenbilder werden beigelegt.

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